zurück Das Weingut



Die Philosophie


Unsere Weine sollen den Charakter der Rebsorte, die Eigenschaften des Weingartens und die Eigenart des Jahrgangs bestmöglich zum Ausdruck bringen. Maßstab ist die Qualität der Trauben. Nur was die Traube in sich trägt können wir auch später im Wein wiederfinden. Ein Wein kann nur so gut werden, wie die Trauben es erlauben. Unsere erste Aufmerksamkeit gilt daher der Erzeugung erstklassigen Traubenmaterials im Weinberg. Dieses Ziel streben wir an durch konsequente Mengenbegrenzung bereits beim Rebschnitt. Bei Überschreitung des idealen Maßes verliert der Wein seinen ihm von der Rebsorte, dem Weinberg und dem Jahrgang verliehenen Charakter (Terroir). Das ideale Maß kann auch nicht durch künstliche Düngung erweitert werden. Wir verzichten daher auf jede Form der künstlichen Düngung in unseren im Ertrag stehenden Weinbergen. (Junganlagen werden vor der Einpflanzung auf der Grundlage von Bodengutachten im Bedarfsfall mit mineralischen Düngern gedüngt -sog. Vorratsdüngung -). Qualitätsorientierter Weinbau kann auf lange Sicht nur mit und niemals gegen die Natur erfolgreich betrieben werden. Wir wenden daher bei der Düngung, bei der Bodenbearbeitung sowie beim Pflanzenschutz die Richtlinien über den integrierten Landbau* an. Dazu haben wir uns gegenüber der zuständigen Pflanzenschutzbehörde Behörde verpflichtet. Die Einhaltung der Richtlinien wird regelmäßig kontrolliert. Ein guter Wein macht sich selbst. Ausgehend von dieser Prämisse greifen wir im Keller in die Werdung des Weines nur soweit ein wie unbedingt notwendig. Technologie gelangt zur Anwendung so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Unsere Weißweine vergären in geschlossenen Tanks, in denen sie später auch bis zur Abfüllreife ausgebaut werden. Unsere Rotweine vergären in offenen Tanks, wo sie nach dem Abschluß der alkoholischen Gärung unter einer luftdichten Lehmschicht noch bis zu vier Wochen zur Mazeration verbleiben. Danach werden sie in alte Holzfässer abgezogen, wo sie, je nach Sorte, 5 Monate bis 2 Jahre reifen.

* zum integrierten Landbau vgl. nächste Seite