Presse

Manfred Klimek, Captain Cork 30.12.2011.
Winzer des Jahres: Horst Hummel

„Winzer des Jahres: Horst Hummel

… . Weil seine Blaufränkischen bald den österreichischen Spitzenprodukten das Fürchten lehren werden. …

… jedes Glas ist fantastisch, einzigartig und beseelt …

… Hummel ist fast rührend, wie er von der Größe seiner Weine weiß und sie trotzdem nicht in richtiger Gebühr verhandelt. …

… Schon Hummels einfacher Traminer 2009 ist ein Lebensspender, ein Wein, von dem man gleich drei bis vier Gläser trinken will. ….

… Ein Wein im Gleichgewicht, dessen individuelle Ausrichtung entblößt wird. Großer Stoff. (Gemeint ist Bernstein)

… Der Kékfrankos (Blaufränkischer) "Spatz" 2009, eine Lagenselektion, hat die gleiche Augenhöhe wie die großen und teuren traditionellen österreichischen Blaufränkischen. …

Angeblich ist dieser Portugieser der beste der Welt (gemeint ist JAMMERTHAL 2009). Und das wird wohl stimmen.“

Peter Klingler: borwerk

www.borwerk.de

„Ja, ich geb’s hier und jetzt zu, dass ich inzwischen zum Hummel-Fan geworden bin.“

„Villány heute Teil V: Der emsige Hummel
Überraschendes aus Ungarn, von Peter Klingler, 23. Mai 2010:

Es scheint, als wollten manche Weine einem in den ersten Lebensjahren gar nicht den Gefallen tun, gefällig zu sein.

Also bleibt er sich selbst treu und das auf eine Weise, die fast schon als anmutig zu bezeichnen ist: mit einem hin und her Oszillieren zwischen kühlem Holz und ebensolcher dunkelroter Kirschfrucht, mit dezenten, diplomatisch bescheiden einwirkenden Säuren, matt adstringierend

In der Tat ein schöner, eigenständiger Blaufränkisch mit Potential.

Denn Horst Hummel Liebe für Burgunder spiegelt sich nicht nur in so manch eingesetztem Gebinde wider.

Mit einer Granatapfel-Blutorangenmischung, Spuren halbgetrockneter Kräuter und dezenten Graphit-Tönen in der Nase. Und im Mund sofort da, weich, saftige rote, klare, fast transparente Frucht. Nicht aber Fruchtigkeit, deswegen fest und souverän in der Struktur und eben nicht verspielt oder oberflächlich.“

„Hummel Villányi Portugieser 2009 23. Juni 2010

Kühle, fein-würzige Nase aus halbtrockenen Kräutern, roter Frucht aus Erd- und Himbeeren und dezentem Holz. Am Gaumen mit sehr schön ausbalanciertem, ausgesprochen zartem Körper, weichen Säuren und reifer, milder dunkelroter Frucht. Ein außergewöhnlich schöner, weich gezeichneter Portugieser, der schon jetzt viel Trinkvergnügen bereitet (...).“

Stuart Pigott

„Der erstaunliche Herr Hummel
Von Stuart Pigott:

Doch daneben gibt es die hochindividuellen trockenen Weiß- und Rotweine, vorwiegend aus authochtonen Traubensorten, die genauso eigenständig sind wie die Spitzenweine des deutschsprachigen Raums, aber zusammen ein ganz eigenes Geschmacksuniversum bilden. Zu dieser Gruppe gehören die Hummel-Weine.

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 13.02.2011, Nr. 6 / Seite 48“

Markus Hofschuster, Wein-Plus

http://www.wein-plus.de

Hummel Villányi Hárslevelü „Bernstein“ 2008, 16.06.2010

Am Gaumen geschmeidig und eher ruhig, im Mund wiederum gewürzig, sanfte Apfelfrucht mit Noten von getrockneten gelben Früchten, Südfruchtzesten und etwas Kräutern, mineralischer Hintergrund, recht komplex, eingebundene, moderate Säure, hat einiges Volumen, wirkt dabei aber eher zurückhaltend, zart kräuterwürziger, sehr guter Abgang.

Rainer Balcerowiak
Junge Welt
Mittwoch, 26. November 2008, Nr. 276 / wein & speisen / Seite 5

Auf der Überholspur

Neben seinen tiefgründigen und finessenreichen Rotweinen, darunter auch hervorragende Cuvées im Bordeaux-Stil und dem bereits erwähnten Kékfrankos, hat sich Hummel auch um Weinstile und -sorten verdient gemacht, die normalerweise zu Recht keinen guten Ruf haben.“

Rainer Balcerowiak
junge welt
20.12.2007 / Feuilleton / Seite 12
Erst trinken, dann essen

„Wer es ein bißchen voluminöser, tiefgründiger, extraktreicher und filigraner mag, ist beim Exilschwaben Horst Hummel, der ein kometenhaft aufstrebendes Weingut im ungarischen Villány betreibt, bestens aufgehoben (...).“

Rainer Balcerowiak
Junge Welt
Mittwoch, 29. November 2006, Nr. 277

„Noch nicht trinken!

Der 2005er Gewürztraminer vom Weingut Hummel ist das Beste, was wir von dieser Rebsorte in den letzten Jahren getrunken haben.

Hinter dem enorm hohen Extraktwert von rund 30 Gramm pro Liter verbirgt sich satte Mineralität und ein riesiger Strauß von Aromen: Rosenduft, Marzipan, Melone, Lychee, Mandel und gar ein Hauch von Kardamom, Pfeffer und auch Vanille.“

Gerlinde Kießling
Junge Welt, 05.11.2003

Learning by doing:

Hummels Weinphilosophie ist ebenso einfach wie bestechend.

Mit seinen Topweinen aber ist Hummel ziemlich nahe am Olymp, ohne Mondpreise zu verlangen.“